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Seminar & Konferenzraumtechnik

Seminar-undKonferenzraumtechnikProfessionelle Technik:

Auch Firmen brauchen AV-Ausstattung. Fast jeder größere Betrieb hat Besprechungsräume, Konferenzräume, Schulungsräume und Sitzungszimmer, die Audiovisuelle Ausstattung benötigen. Als oberes Ende seien hier noch Festsäle und Mehrzweckräume genannt, die meist recht aufwendiges Interieur haben. Die Ausstattungsvarianten reichen von 'nur Beamer mit PC-Tischanschluss' bis Mehrfachprojektion mit verschiedensten Zuspielgeräten, Videokonferenzanlagen und Anbindung von Lichtbedienung, Jalousien und Klimaanlage.

Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass die Technik der Consumertechnik recht ähnlich ist, man muss also als Einsteiger nicht großartig neues dazulernen. Einen großen Unterschied haben wir aber: in der professionellen Technik ist der Begriff 'Verfügbarkeit' äußerst wichtig. Das Geschäft macht man hier mit dem schnellen Service.

Um das zu erreichen, wendet man dort Techniken an, die aus der IT-Welt bekannt sind: Geräteüberwachung, automatische Meldungen über SMS, eMail oder SNMP Systeme. Damit ist ein wesentlicher Schritt der Servicearbeit bereits getan – die Feststellung der Fehlerursache. Der Servicetechniker kann schon mit dem richtigen Ersatzteil zum Kunden hinfahren, eine zweite Anfahrt entfällt oftmals.

Konferenzräume bringen ein weiteres, sehr wichtiges Detail mit sich: Sie werden ständig von anderen Personen bedient. Erinnern Sie sich, wie aufwendig es oft ist, einem Kunden die Bedienung seiner Anlage zu erklären, multiplizieren Sie das mit der Anzahl der möglichen Benutzer dieser Räume – und dann noch mit der Anzahl der Räume, die ein Kunde hat (natürlich mit anderer Bedienung) – und Sie verstehen, worin in diesem Fall das Hauptproblem besteht. Die Lösung besteht hier in intelligenten Bediensystemen (Mediensteuerungen), die eine intuitive Benutzung erlauben.

Die Denkweise ist hier eine völlig andere als in der Technik für den Heimbereich. Dort sollen alle Funktionen von der Fernbedienung aus möglich sein, hier möchte man sich auf das Wesentlichste beschränken, und das soll ohne große Erklärungen funktionieren.

Intelligente Steuerungen – was soll man den darunter verstehen? Nun, wenn jemand eine DVD in seinen Player legt, will er üblicherweise den Inhalt auch den anderen Personen im Raum zeigen, also kann man den Flatscreen auch gleich mit einschalten und eventuell die Raumbeleuchtung absenken.

Eine weitere Überlegung: Jemand stellt in einem Konferenzraum seinem Kunden ein neues Konzept  für dessen Wünsche vor; beim Hinausgehen ist der Benutzer noch in ein Gespräch mit dem Kunden vertieft. Denkt der Nutzer immer daran, alle Geräte auszuschalten? Hier können wir mit unserer Technik und der richtigen Denkweise helfen. Zentrale Abschaltung im ganzen Haus, Abschaltung, wenn kein Videosignal mehr zum anzeigen da ist und ähnliche Überlegungen helfen hier weiter.

Auch hier muss man feststellen: andere  Fachrichtungen haben diese Problematiken erkannt, aufgegriffen und arbeiten in unsere Arbeitsgebiete hinein. Das Arbeitsfeld ist weitaus größer als es der Anzahl unserer Mitgliedsbetriebe entspricht, es wird also in großen Stil 'gepfuscht', im gewerberechtlichen Sinn. Ich kann nur sagen: wo ein Kunde gewillt ist, Geld auszugeben, wird sich auch jemand finden, der die Arbeit anbietet. Ob das dann ein KEL ist, ist offensichtlich fraglich.